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Satzung der DAGM e. V.

 

§ 1

Der Verein führt den Namen Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Mustererkennung“ (DAGM), hat seinen Sitz in Paderborn und soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung lautet der Name des Vereins „Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Mustererkennung e.V.“.

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Zweck des Vereins ist die Forschung und Förderung der wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Mustererkennung, der gegenseitige Erfahrungsaustausch und die gemein­same Behandlung wissenschaftlicher Fragen auf dem gesamten Gebiet der Mustererken­nung im In- und Ausland. Die DAGM e. V sieht die interdisziplinäre Forschung, die sie för­dern möchte, als wesentliche Bestandteile einer wissenschaftlichen Erforschung der Mustererkennung an. Eine Vermittlung der Forschungsergebnisse und -erkenntnisse zwi­schen den verschiedenen beteiligten Wissenschaftszweigen ist daher Bestandteil des Ver­einszwecks.

Die DAGM e. V. hat keine unternehmerischen Interessen und überläßt eine etwaige wirt­schaftliche Verwertung der Forschungsergebnisse der freien Wirtschaft, zu der sie in keiner­lei Konkurrenz tritt.

Der Zweck des Vereins wird verwirklicht insbesondere durch folgende Maßnahmen:

a) Die DAGM e. V. vertritt als „Nationales Komitee“ die Mitglieder auf dem Gebiet der Mustererkennung in entsprechenden internationalen Wissenschaftsorganisationen und leitet dabei die erhaltenen Informationen an die Mitglieder weiter.

b) Die DAGM e. V. sorgt für weitgehende Verbreitung ihrer wissenschaftlichen Arbeits­ergebnisse und für eine möglichst umfassende Unterrichtung aller Interessenten über die in- und ausländische Entwicklung der Mustererkennung durch Veröffentlichung in einschlägigen wissenschaftlichen Fachzeitschriften, durch Berichte und Rundschreiben sowie durch Herausgabe von Arbeitsblättern und Richtlinien.

c) Die DAGM e. V. führt wissenschaftliche Tagungen, Symposien und Workshops an wechselnden Orten durch und betraut ortsansässige Vereinsmitglieder mit der technischen Durchführung der Veranstaltungen.

d) Die DAGM e. V. unterhält zu Zwecken der wissenschaftlichen Information eine eigene Homepage im Internet.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Die unter lit. c) genannten Veranstaltungen finanzieren sich aus Tagungsbeiträgen und Spenden. Aus eventuellen Überschüssen bildet die DAGM e. V. Rücklagen in angemes­sener Höhe, die neben dem gering zu haltenden Verwaltungskostenausgleich der DAGM e. V. dem Ausgleich etwaiger Defizite bei späteren Veranstaltungen dienen.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Bonn Bad Godesberg, zwecks Verwendung für einschlägige Forschungsförderung.

Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig.

§ 3

Nach Gründung der DAGM e. V. wird folgenden wissenschaftlichen Gesellschaften, die zuvor bereits Träger der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Mustererkennung (DAGM) waren, die Ehrenmitgliedschaft in der DAGM e. V. angeboten: Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik (DGaO), Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informa­tik, Biometrie und Epidemologie (GMDS), Gesellschaft für Informatik (GI), Informationstechnische Gesellschaft (ITG), Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN), Deutsche Sektion des IEEE, Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie und Fernerkundung (DGPF), Fachabteilung Industrielle Bildverarbeitung/Machine Vision im VDMA, Ger­man Chapter of European Neural Network Society (GNNS), Deutsche Gesellschaft für Robotik (DGR).

Mitglied kann jede volljährige natürliche Person werden. Die Mitgliedschaft steht auch juristischen Personen, wissenschaftlichen Gesellschaften, Verbänden oder anderen Per­sonenvereinigungen, die nach dem Gesetz Vereinsmitglieder sein können, offen, die sich für die Vereinszwecke einsetzen wollen. Die DAGM e. V. ist besonders bemüht, weitere wissen­schaftliche Gesellschaften für eine Mitgliedschaft gewinnen zu können.

Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand; bei den in Abs. 1 genannten Verei­nigungen entsteht die Mitgliedschaft mit formloser Annahme der Einladung.

§ 4

Der jederzeit zulässige Austritt aus dem Verein erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Vorstandsmitglied. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, falls sein Verhalten in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt. Über den Ausschluß beschließt die Mitgliederversammlung mit 3/4-Mehrheit der abge­gebenen Stimmen.

Ein Jahresbeitrag wird nicht erhoben.

§ 5

Der Vorstand besteht aus dem ersten Vorsitzenden, dem zweiten Vorsitzenden und dem Sprecher des TK. Jeder von ihnen ist einzeln zur Vertretung des Vereins berechtigt. Die Mitglieder des Vorstands müssen Vereinsmitglieder oder Mitglieder eines Vereinsmit­glieds sein. Erster und zweiter Vorsitzender werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt; der Sprecher des TK ist in dieser Funktion geborenes Vorstandsmitglied. Der Vorstand bleibt auch nach Ablauf der Amtszeit bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt.

Da die Mustererkennung von sehr unterschiedlichen Fachdisziplinen beeinflußt wird, können Vertreter einschlägiger wissenschaftlicher Gesellschaften oder sonstige fachkun­dige Persönlichkeiten zu den Vorstandsberatungen hinzugezogen werden.

Beschlüsse des Vorstands sind zu protokollieren und vom jeweiligen Sitzungsleiter zu unterschreiben. Dabei sollen Ort und Zeit der Sitzung sowie das jeweilige Abstimmungs­ergebnis festgehalten werden. Eine individuelle Versendung der Protokolle findet nicht statt; sie sind in die Homepage der DAGM e. V. einzustellen.

§ 6

Der Verein hat ein Technisches Komitee (TK), welches den Vorstand in seiner Arbeit unterstützt. Das TK hat einen selbstgewählten Sprecher und besteht insgesamt aus maxi­mal sieben Mitgliedern, deren Mitgliedschaft jeweils drei Jahre beträgt. Sie werden von der Mitgliederversammlung gewählt, wobei direkt anschließende Wiederwahl nur ein­mal zulässig ist; das TK hat ein Vorschlagsrecht. Der Sprecher des TK kann abweichend davon maximal drei Wahlperioden hintereinander dem TK angehören.

Das TK soll Perspektiven für zukunftsweisende Arbeiten auf dem Gebiet der Musterer­kennung entwickeln, insbesondere sollen Vorschläge für die Gestaltung von DAGM-Tagungen erarbeitet und Kommunikationsstrukturen aufgebaut werden.

Zu den Sitzungen des TK werden der erste Vorsitzende und der zweite Vorsitzende ein­geladen; weitere sachkundige Persönlichkeiten können eingeladen werden. Für die Beschlußfähigkeit und das Abstimmungsverfahren gilt § 8 in sinngemäßer Anwendung. Sitzungen des TK werden durch ein vom TK bestimmtes Mitglied in ihren Ergebnissen und wesentlichen Diskussionspunkten protokolliert und unterzeichnet; eine Abschrift des Protokolls wird danach dem Vorstand zugeleitet.

§ 7

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich, möglichst im Herbst statt. Außerdem muß die Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn das Vereinsinter­esse es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Fünftel der Mitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand schriftlich verlangt wird.

Jede Mitgliederversammlung wird vom ersten Vorsitzenden oder vom zweiten Vorsitzen­den unter Einhaltung einer Einladungsfrist von zwei Wochen mittels Brief einberufen; e-mailing steht dem Briefversand gleich.

§ 8

Die Mitgliederversammlung wird vom ersten Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom zweiten Vorsitzenden geleitet. Ist auch dieser verhindert, wählt die Mitgliederver­sammlung aus ihrer Mitte den Versammlungsleiter. Die Mitgliederversammlung kann eine Ergänzung der vom Vorstand festgesetzten Tagesordnung beschließen.

Soweit diese Satzung nicht anderes bestimmt, entscheidet bei der Beschlußfassung der Mitgliederversammlung die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthal­tungen gelten als ungültige Stimmen. Zur Satzungsänderung ist eine Mehrheit von zwei Dritteln, zur Änderung des Vereinszwecks und zur Auflösung des Vereins ist eine Mehr­heit von drei Viertel der abgegebenen Stimmen erforderlich.

Die Art der Abstimmung (geheim oder offen) wird grundsätzlich vom Versammlungslei­ter festgesetzt; Blockwahl ist zulässig; sie muß schriftlich durchgeführt werden, falls dies ein Drittel der erschienenen Mitglieder beantragt.

§ 9

Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind zu protokollieren und vom jeweiligen Ver­sammlungsleiter zu unterschreiben. Dabei sollen Ort und Zeit der Versammlung sowie das jeweilige Abstimmungsergebnis festgehalten werden. Eine individuelle Versendung der Protokolle findet nicht statt; sie sind in die Homepage der DAGM e. V. einzustellen.