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Deutscher Mustererkennungspreis 2017

(Nominierungsfrist: 31. Mai 2017)

Die DAGM vergibt seit 2011 jährlich den Deutschen Mustererkennungspreis für herausragende, international sichtbare Forschung in den Bereichen Mustererkennung, Computersehen und Maschinelles Lernen. Der Deutschen Mustererkennungspreis steht in der Tradition des Olympuspreis für Mustererkennung (1992-2010). Der Deutsche Mustererkennungspreis verfolgt das Ziel, den herausragenden wissenschaftlichen Nachwuchs in den Bereichen Mustererkennung, Computersehen und Maschinelles Lernen zu fördern. International sichtbare Forscherinnen und Forscher in diesen Feldern, die im Jahr der Preisverleihung in der Regel das Alter von 35 Jahren noch nicht überschritten haben, können vorgeschlagen werden. Ein Bezug der Kandidaten zur DAGM ist erwünscht. Der Deutsche Mustererkennungspreis wird von der Daimler AG gestiftet und ist mit einem Preisgeld von 5000 € ausgestattet.

Bewerbungen können mit dem Nominierungsformular (pdf, latex) bis zum 31. Mai 2017 beim Vorsitzenden der DAGM e.V. (email: mustererkennungspreis(at)dagm.de) eingereicht werden.

Bemerkungen zum Bewerbungsformular

Der/die Bewerber/in soll in der Regel das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben. Begründete Ausnahmen sind zugelassen. Mit dem Deutschen Mustererkennungspreis-Preis in Höhe von 5.000 EUR sollen Arbeiten von Nachwuchs-Wissenschaftlern prämiert werden, die thematisch in sich abgeschlossen sind und die auf dem jeweiligen Arbeitsgebiet einen erkennbaren Fortschritt gebracht haben. Eine Arbeit kann die gewünschte Bedeutung sowohl durch eine tragfähige theoretische Erkenntnis, als auch durch die erwiesene praktische Anwendbarkeit erlangen. Dieser Fortschritt soll in Punkt 5 erläutert und gegenüber dem Stand der Forschung eingegrenzt werden. Dabei sollte darauf eingegangen werden, was an der Arbeit wichtig ist, worin das Problem und der eigenständige Beitrag zur Lösung besteht und welche bereits bekannten Arbeiten durch den Beitrag weitergeführt werden.

Unter Punkt 5.2 soll auf Englisch eine kurze Laudatio verfasst werden (40 - 80 Worte), in der der innovative Beitrag gewürdigt wird.

In Punkt 6 sind die Publikationen oder Patente zu benennen, die den in Punkt 5 genannten Fortschritt belegen. Dabei kann es sich im Einzelfall um eine Monographie, einen Artikel in einer begutachteten Zeitschrift, eine Serie aufeinander aufbauender Veröffentlichungen, oder eine herausragende Dissertation handeln.

Gegebenenfalls können unter Punkt 7 weitere Informationen oder Quellen herangezogen werden, die die Bedeutung der Arbeit erkennbar machen. Ein umfangreiches Literaturverzeichnis unter Punkt 6 oder 7, aus dem der Zusammenhang mit dem in Punkt 5 beschriebenen Fortschritt nicht erkennbar wird, hätte keinen Einfluß auf die Bewertung.

Die Einträge unter Punkt 6 sollen dem Standard für Literaturzitate entsprechen.

Unter Punkt 8 sollen nur solche Gutachter benannt werden, die mit dem jeweiligen Arbeitsgebiet vertraut sind und die ggf. den unter Punkt 5 genannten Fortschritt beurteilen können. Fügen Sie bitte bis zu drei Publikationen oder sonstige Belege bei, die aus Ihrer Sicht für die Beurteilung des in Punkt 5 beschriebenen Fortschritts besonders geeignet sind. Listen Sie diese bitte unter Punkt 9 auf.

Senden Sie bitte die ausgefüllten Formblätter zusammen mit den Anlagen in elektronischer Form (die Anlagen bitte als PDF-Dateien) an den Vorsitzenden der DAGM e.V. an folgende email: mustererkennungspreis(at)dagm.de.

Prof. Dr. Reinhard Koch
Institut für Informatik
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
D-24098 Kiel